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Aus der Geschichte unseres Hauses

1958 wurde mit dem Hausbau begonnen, damals alles Handarbeit, das Baumaterial wurde mit dem Ochsenkarren angeliefert.

1960 kamen die ersten Gäste, Sommerfrischler wurden sie genannt. Unsere Zimmer mit warmem und kaltem Fließwasser waren schon hochmodern. Die Anreise erfolgte von Telfes über einen Feldweg zu Fuß. Das Gepäck musste man selbst tragen, ganz schwere Sachen wurden in einer Radlbege (= Schubkarre) transportiert. Als Papa (=Herr Danler) dann ein Motorrad erwarb, war man schon etwas mobiler. Das Motorrad bekam eine Anhängerkupplung, daran wurde ein Handwagen befestigt und schon musste man das Gepäck nicht mehr tragen.

MotorradEinkaufen wurde auch leichter. Mama (=Frau Danler) musste nicht mehr alles von Fulpmes im Rucksack den Berg rauf schleppen. Die ganze Familie konnte nun gemeinsam zu den Bienen fahren. Zu viert auf der 250er BMW fuhr man durch das ganze Tal. Das Motorrad gibt es übrigens immer noch. Mittlerweile fahren wir aber doch mit einem Auto.

Auch die Ansprüche der Gäste sind gestiegen. Man wollte nun Dusche und WC im Zimmer. Das Haus wurde zu klein, daher ist es hinten, vorne und unten angebaut worden. Alles in mühevoller Kleinarbeit, obwohl es jetzt schon eine richtige Straße zum Anliefern von Material gibt. Die Zimmereinrichtung soll nicht nur praktisch sein. Warm-gemütlich-heimelig sind die neuen Gefühle. Warmes Wasser zum Duschen wurde knapp. Man denkt mittlerweile umweltbewusst und energiesparend. Eine Solaranlage wird angeschafft. Auch die Autos unserer Gäste wollen verwöhnt werden; ein überdachter Unterstellplatz wird errichtet.